Club Fleur de Lys in Dresden
 

 

 

Geschichte zum Symbol der Lilie

Die Fleur-de-Lis (auch Fleur-de-Lys – französisch für Lilienblume . Die Lilienblüte wird in der Heraldik benutzt, wo sie oft mit Frankreich in Verbindung gebracht wird. Das Zeichen ist jedoch keine stilisierte Lilie, sondern eine Schwertlilie. Die schwarze Lilie wurde früher auch den Ehebrecherinnen als Brandmal auf Schultern oder Oberarm eingebrannt. [s. Roman v. A. Dumas, "Die 3 Musketiere", Lady Winter.

Französische Lilie, Bourbonen-Lilie, auch heraldische Lilie, oder "Francica" genannte stilisierte Lilienblüte, s. unter * Symbol.
Quelle: http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_3096.html

Das Wappen zeigt die französische Lillie und den grünen Dreiberg welcher als Symbol der Landwirtschaft galt.
Quelle: http://homepage.hispeed.ch/Heim-family/wappen.htm

Heraldik

Die Lilie in der Heraldik wird durch eine Figur dargestellt, welche nach oben aus einer aufrecht stehenden, lanzettenförmigen Spitze, mit an beiden Seiten ähnlichen, nur abwärts gekrümmten Blättern, nach unten zu aus gleicher, nur kleinerer Spitze, aber mit zwei aufrechtstehenden verhältnismäßigen Blättern zur Seite besteht, welche beide einander entgegen stehenden Teile in der Mitte durch ein Band verbunden sind. Die Entstehung dieser Figur leitet man von der Nachahmung der Iris, jedoch auch von der einer Hellebardenspitze her. Die Lilie erscheint ab dem 12. Jahrhundert als Zeichen der französischen Könige, also schon zur Zeit der Kapetinger (987-1328). Sie symbolisiert in der Heraldik Unschuld und Keuschheit, besonders bezogen auf die unbefleckte Empfängnis Marias. Außerdem ist sie das Attribut des Erzengels Gabriel und vieler Heiliger, z.B. von Antonius von Padua. Sie wurde von König Philippe I. von Frankreich im 11. Jahrhundert angenommen. Die Könige von Frankreich nahmen sie in ihr Wappen auf und ihr Gebrauch datiert von dem Jahr 1179 unter Ludwig VII. Er war der Erste, der die Azure semé-de-lis Or (ein blaues Schild mit einem dichten Muster von kleinen, goldenen Lilien) als sein Abzeichen wählte und bald wurde dieses sehr eng mit seinem Land in Verbindung gebracht. 1376 wurde das Emblem von Karl V. von Frankreich in drei goldene Lilien auf blauem Grund geändert. Der beständige Gebrauch der drei Lilien im franz. Wappen aber beginnt erst mit Karl VI. Um den geheimnisvollen Nimbus weiter auszubauen, tauchte eine Legende auf, in welcher die Fleur-de-Lis im 5. Jahrhundert dem merowingischen König Chlodwig von der Jungfrau Maria überreicht wurde. Die katholische Kirche bekräftigte die Legende später durch die Assoziation Marias mit diesem Symbol. Um das 14. Jahrhundert wurde die Lilie so eng mit der Herrschaft über Frankreich in: Verbindung gebracht, dass der englische König Edward III. sein Abzeichen mit der Lilie schmückte, um seinen Anspruch auf die französische Krone zu bekräftigen. Bis 1801 wurde sie nicht entfernt, bis George III. den Anspruch auf den französischen Thron aufgab. Die drei goldenen Lilien auf blauem Grund blieben französische königliche Flagge, mit weißem Hintergrund war sie Nationalflagge bis zur französischen Revolution (1789), als sie durch die blau-weiß-rote Trikolore abgelöst wurde. 1814 wurde die Fleur-de-Lis wieder in die Flagge aufgenommen, aber nach der Julirevolution gegen Charles X. 1830 wieder entfernt. Bis heute ist sie aber Bestandteil der Flagge der kanadischen Provinz Québec. Einige weitere beachtenswerte Orte oder Institutionen, die das Emblem informell oder als Teil ihrer Heraldik tragen: Wiesbaden (Deutschland), Florenz (Italien), die Familie Fugger (mittelalterliche Händler- und Bankierfamilie), die Pfadfinderbewegung und Bosnien und Herzegowina. Heutzutage wird sie auch als Erkennungszeichen der von Pierre Plantard erfundenen „Geheimbruderschaft“ Prieuré de Sion verwendet.
Die heraldische Lilie ist ein altes Königs- und Fruchtbarkeitssymbol und in mancher Hinsicht ein ikonisches Kürzel der arbor vitae (Lebensbaum): Der Monarch gewährt/sichert das Leben. Im christlichen MA weist sie, besonders im Wappen der franz. Könige, auf das Patronat der Gottesmutter oder in ihrer Dreigliederung auf die Trinität hin. Die franz. Bezeichnung fleur de lis versuchte man von Löys abzuleiten, so wie Ludwig (Louis) XII. seinen Namen schrieb. Also Löys XII.
Quelle: http://www.wer-weiss-was.de/theme75/article1090915.html


Die piktische Kunst war durch keltische Muster und Symbole beeinflusst, hatte aber dennoch einen völlig eigenständigen Stil und brachte ganz besondere Designs wie z.B. das Knotenmuster dieses Anhängers hervor: Dieser Anhänger wurde auch 'Knoten der Auserwählten' genannt und besteht aus drei verbundenen gleichseitigen Dreiecken - nach altem Glauben repräsentiert er das Auge Gottes und beschwört so die ewigen Energien des Universums, um seinem Träger Schutz und kreative Kraft zu verleihen.
Quelle: http://www.paganforum.de/symbole-und-alte-schriftsysteme/2603-symbole-bedeutung.html


Ein wichtiger Teil des Manuskripts besteht im Nachweis, dass sich im Schweizer Mystiker Niklaus von Flüe dieses Siegel Salomos im Symbol der Lilie durchsetzte. Ebenso wie ersteres ist auch letzteres doppeltriadisch strukturiert, insofern, als die drei oberen Blütenblätter durch die drei unteren ergänzt werden. Im Symbol der heraldischen Lilie wird diese Gegensätzlichkeit von unten und oben ausdrücklich betont. In einer Vision sah Niklaus von Flüe eine solche Lilie aus seinem Mund herauswachsen und sich gegen den Himmel bewegen. Dort wird sie aber offensichtlich abgelehnt und kehrt auf die Erde zurück. Auf dieser wird sie von Niklausens Lieblingspferd gefressen.
Quelle: http://www.psychovision.ch/synw/synlilie.html


The English translation of "fleur-de-lis" (sometimes spelled "fleur-de-lys") is "flower of the lily." This symbol, depicting a stylized lily or lotus flower, has many meanings. Traditionally, it has been used to represent French royalty, and in that sense it is said to signify perfection, light, and life. Legend has it that an angel presented Clovis, the Merovingian king of the Franks, with a golden lily as a symbol of his purification upon his conversion to Christianity. Others claim that Clovis adopted the symbol when waterlilies showed him how to safely cross a river and thus succeed in battle.
Quelle: http://www.fleurdelis.com/fleur.htm

Its name in German is Lieschblume (also gelbe Schwertlilie), but Liesch was also spelled Lies and Leys in the Middle Ages. It is easy to imagine that, in Northern France, the Lieschblume would have been called "fleur-de-lis." This would explain the name and the formal origin of the design, as a stylized yellow flag. There is a fanciful legend about Clovis which links the yellow flag explicitly with the French coat of arms.
Sehr lesenswerte Quelle:http://www.heraldica.org/topics/fdl.htm

 
 
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